Arbeitseinsätze (2011-heute)

Die Flachmoore im Frauenwinkel müssen regelmässig gepflegt werden. Mit den Pflegearbeiten wird der Schilfgürtel geschützt, der für viele Fisch- und Vögelarten als Brutstätte gilt. Durch die Neophytenbekämpfung werden gebietsfreme Pflanzenarten zurückgedrängt und damit seltene Pflanzen- und Tierarten erhalten. Entbuschungen verhindern ein Austrocknen und darauf folgende Verwaldung der Moore. Gelegentlich ist ein Ausbaggern der Teiche nötig, um diese vor einer Verlandung und damit Verlust von Lebensraum für Amphibien und Libellen zu bewahren. Die Arbeiten werden meist durch Zivildienstleistende Personen der Stiftung «Lebensraum Linthebene» durchgeführt und von verschiedenen weiteren Personen unterstützt.


Arbeitseinsätze 2023 – Wieder viel zu tun

2023 wurden im Frauenwinkel wieder verschiedenen Pflegeeinsätze durchgeführt. Unter anderem wurden Teiche ausgebaggert und entbuscht, Abfall und Schwemmholz wurden aus dem Uferschilf geborgen, Brombeeren wurden bekämpft und Kopfweiden gepflegt.

Die bei der Renaturierung gesetzten Körbe zur Unterstützung des Schilfwachstums konnten entfernt werden.

Im Pfäffiker Ried entfernten die Zivildienstleistenden die letzten Körbe, welche zum Schutz des bei den Renaturierungen gepflanzten Schilfes dienten. Der gepflanzte Schilfgürtel ist gut angewachsen. Ausserdem wurde eine Hecke ergänzt, die ebenfalls im Rahmen der Renaturierung gepflanzt wurde. Im Inner Sack wurde ein Teich entbuscht und eine Kopfweide geschnitten. Im Üsser Sack wurde in der Flachwasserzone ein Schilfschnitt durchgeführt und Abfall und Schwemmholz wurden gesammelt. Im Rosshorn wurden die restlichen Teiche ausgebaggert, die 2022 noch als Rückzugs- und Überwinterungsort belassen wurden.

Die Kopfweiden wurden zurückgeschnitten.

Arbeitseinsätze 2022 – Im Einsatz für den Naturschutz

2022 waren die Einsatzteams wieder im Frauenwinkel tätig, um die Qualität des Flachmoors im Frauenwinkel zu erhalten. Neophyten wurden bekämpft, der Schilfgürtel wurde gepflegt, das Ried wurde entbuscht und Teiche wurden vor der Verlandung bewahrt.

Entbuschen und Baggern

Zivildienstleistende haben gemeinsam mit der Firma Steiner Erdbau AG das Ried von hartnäckigen Gehölzen befreit und verlandende Teiche ausgebaggert, wovon Amphibien, Libellen und andere Kleintiere profitieren.

2022 wurden das Ried in Zusammenarbeit mit der Firma Steiner Erdbau AG von hartnäckigen Hölzern befreit.

Beim Rosshorn wurde ein Teil der Kleingewässer entbuscht und ausgebaggert, damit wieder offene Flachwasserzonen entstehen können. Im Inner Sack wurden zwei Gräben manuell entbuscht und im Pfäffiker Ried wurde ebenfalls ein Tümpel ausgebaggert.

Im Frauenwinkel wurden Sträucher manuell entfernt.

Arbeitseinsätze 2021 – Auf ein Neues

2021 wurden im Frauenwinkel diverse Einsätze mit Zivildienstleistenden absolviert. Dies dient dem erhalt von Lebensräumen und diversen Tier- und Pflanzenarten.

Seeuferreinigung 2021

Wie jedes Jahr fanden auch 2021 Aufräumarbeiten im Schilfgürtel statt. Die Zivildienstleistenden wurden von Berufsfischer Andi Braschler und vom Landwirten Hans Feusi unterstützt. Schwemmholz und Abfall wurden gesammelt und fachgerecht entsorgt. Dieses Jahr halfen auch die Liestaler Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, sowie Mitarbeitende der acrevis Bank Rapperswil und Lachen SZ. Es wurden beachtliche 20 Tonnen Totholz und 150 kg Abfall gesammelt.

Mitarbeitende der acrevis Bank Rapperswil und Lachen bei der Seeuferreinigung 2021
Auch die Liestaler Gymnasiastinnen und Gymnasiasten halfen 2021 fleissig mit.

Neophytenbekämpfung 2021

2021 wurden die Neophytenbestände im Frauenwinkel kartiert, erfasst und anschliessend über den Sommer mit Zivildienstleistenden und Asylbewerbern, sowie der Hilfe von landwirtschaftlichen Pächtern bekämpft. Im Frauenwinkel kommen vor allem Goldruten, aber auch Armenische Brombeeren und Einjähriges Berufskraut vor. Flächen, welche zeitlich und finanziell mechanisch von Hand zu bekämpfen waren, wurden von den Zivildienstleistenden und Asylbewerbern bekämpft, um die Neophyten zurückzudrängen. Die grossen Flächen an Goldruten wurden durch die lokalen Pächter bzw. Landwirte gemäht, da der Aufwand zur mechanischen Bekämpfung ansonsten zu gross war.


Arbeitseinsätze 2020 – Fleissig wie immer

Auch dieses Jahr wurden im Frauenwinkel Einsätze mit Zivildienstleistenden durchgeführt, um Lebensräume für diverse Tier- und Pflanzenarten zu schützen.

Die fleissigen Zivis säuberten den Schilfgürtel vom Abfall.

Jährliche Seeuferreinigung zum Schutz des Schilfgürtels

Die Seeufer der beiden Naturschutzgebiete «Frauenwinkel» und «Nuoler Ried» verfügen über wertvolle Schilfstreifen. Sie sind wichtige Kinderstuben für Fische. Der «Stangenwald» ist auch ein unverzichtbarer Lebensraum für Schilfbrüter, wie die Rohrammer oder die verschiedenen Rohrsängerarten.

Ohne die jährlichen Pflegeeinsätze würden Lebensräume wie derjenige der Rohrammer verlorengehen.

Baumstämme und Äste geraten aus den umliegenden Bächen und Flüssen in den Zürichsee und verteilen sich als Schwemmholz an den Ufern. Das Schwimmgut wird vom Wellengang getrieben und schlägt täglich Schneisen in den Schilfgürtel. Dieses Schwemmholz wird im Auftrag des Amts für Natur, Jagd und Fischerei jährlich vor der Brutzeit von Zivildienstleistenden  der  Stiftung  «Lebensraum Linthebene» entfernt

Die grossen Mengen an angespültem Schwemmholz und Abfall werden mit jedem Wellenschlag im Schilf umhergeschlagen und verursachen somit grosse Löcher im Schilf.

Die grossen Mengen an Abfall werden entsorgt und thermisch verwertet. Doch wie gelangen in der sauberen Schweiz tonnenweise PET-Flaschen, Verpackungen und Deckel in die Schilfufer unserer Seen? Die Antwort liegt auf der Hand: Jeder Einwohner trägt eine Mitverantwortung. Ein Teil dieser Abfälle bleiben in unseren Seen im Schilf stecken, welche dann geborgen werden müssen. Zusätzlich werden einzelne Gebüsche abgesägt und ausgepickelt. Auf diese Weise soll eine Verbuschung verhindert werden.


Arbeitseinsätze 2019 – zusammen für die Biodiversität

In den Naturschutzgebieten Frauenwinkel und Nuoler Ried führt die Stiftung «Frauenwinkel» jeden Winter Pflegeeinsätze mit Zivildienstleistenden im Auftrag des Kantons Schwyz durch.

Ohne einen intakten Schilfgürtel wäre das Seeufer der ungebremsten Kraft der Sturmwellen schutzlos ausgeliefert. Die Erosion würde das Ufer abtragen, nach und nach würde Land verloren gehen. Neben dem Erosionsschutz erfüllt der Schilfgürtel weitere wichtige Aufgaben: Verschiedene Fischarten nutzen das Schilf als Kinderstube und zahlreichen Vögel sind beim Nestbau und Brüten auf das Schilf angewiesen.

Schwemmholz wurde im Schilf ausfindig gemacht und geborgen. Später wurde es abgeführt und konnte als Totholz in anderen Projekten weiterverwendet werden.

Schilfgürtel in Gefahr

Ohne gezielte Pflegeeinsätze würde der wertvolle Schilfgürtel allmählich verschwinden. Angespültes Schwemmholz nagt bei jedem Wellengang an den Schilfhalmen. So entstehen Löcher im Schilfgürtel, die immer grösser werden. Neben Schwemmholz werden jedes Jahr Unmengen an Abfall ans Ufer gespült und verschmutzen die Schilfbestände. Zusätzlich verhindert aufkommendes Gebüsch innerhalb des Schilfgürtels mit seinem Schattenwurf das Wachstum des Schilfs.

Trotz guter Ausrüstung bekommen die Zivildienstleistenden manchmal nasse Füsse.

Gegen Schwemmholz und Abfall

Damit die Schilfgürtel im Frauenwinkel und Nuoler Ried weiterhin bestehen können, wurde auch diesen Winter der gesamte Uferbereich am und im Wasser abgelaufen. Zivildienstleistende und Asylsuchende haben, ausgerüstet mit Watstiefeln, jegliches Schwemmholz und allen Abfall aus dem See geborgen. Das Schwemmholz wird zwischengelagert und kann an anderen Orten zur Anfertigung von Asthaufen für Reptilien und Kleinsäuger gebraucht werden.

Enorm viel Abfall sammelt sich jedes Jahr am Seeufer an und verunreinigt den Schilfgürtel, der als Habitat für verschiedene Tierarten dient. In aufwendiger Hand-arbeit musste der Abfall eingesammelt und fachgerecht entsorgt werden.

Gegen die Verbuschung

Ausserdem wurde das Schilf nach aufkommenden Gebüschen abgesucht. Die Gehölze wurden kniehoch abgesägt und die Wurzelstöcke markiert. In einem zweiten Durchgang konnten diese vollständig mit dem Kleinbagger aus dem Boden gezogen werden. Mit den umgekehrten Wurzelstöcken wurde dann das entstandene Loch wieder gefüllt. So wird verhindert, dass die Büsche im nächsten Jahr wieder austreiben. Dank den jährlichen Einsätzen der Zivildienstleistenden der Stiftung Lebensraum Linthebene kann der Schilfgürtel langfristig und mit möglichst wenig Maschineneinsatz erhalten bleiben.

Die Gehölze wurden abgesägt und die Wurzelstöcke später mit dem Kleinbagger vollständig aus dem Boden gezogen und umgekehrt wieder reingesteckt.

Arbeitseinsätze 2018 – Dank Teamwork viel erreicht

Im Auftrag des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons Schwyz führte die Stiftung Frauenwinkel in Zusammenarbeit mit Zivildienstleistenden und der Steiner Erdbau AG anfangs Februar 2018 diverse Pflegemassnahmen im Naturschutzgebiet Frauenwinkel durch.

Das Schwemmholz wurde mit der Motorschubkarre zum Bewirtschaftungsweg gebracht, wo es vom Transporter der Steiner Erdbau AG zur Entsorgung abgeholt wurde.
Damit diese Riedflächen sich nicht zu Wald zurückentwickeln, müssen sie einmal jährlich geschnitten werden.

Pflegeeinsatz im «Pfäffiker Ried»

Die rechte Seite des Sarenbachs wurde vollstandig von Brombereen, Schilf und Geholzen befreit. Um den Hechtengra ben und entlang der Uferlinie wurden ebenfalls das Schilf ausgemäht und Entbuschungen vorgenommen. Die mit Farbe markierten Wurzelstocke wurden anschliessend mit dem Bagger entfernt und kopfüber wieder eingesetzt. So sind keine erneuten Stockausschläge mehr möglich. Zudem wurde der ganze Uferbereich nach Schwemmholz und Müll abgesucht. Das gesamte Schnittgut und Schwemmholz wurde abgefuhrt und entsorgt.

Infolge des Sturmtiefs «Burglind» wurde im Naturschutzgebiet «Frauenwinkel», insbesondere im Teilgebiet «Ussersack» haufenweise Schwemmholz und Mull angespult. Im Auftrag des Amts fur Natur, Jagd und Fischerei des Kantons Schwyz sammelte die Stiftung «Frauenwinkel» zusammen mit Zivildienstleistenden das Schwemmgut im Wasser und an Land.
Der Müll wurde in Abfallsacke gepackt und zur Entsorgungsstelle gebracht. Das Schwemmholz wurde mit Hilfe von Pickeln und Seilen aus dem Wasser gefischt.

Gebüsch schadet dem Schilf

Anfangs Februar 2018 hat die Stiftung «Frauenwinkel» in Zusammenarbeit mit Zivildienstleistenden, der Steiner Erdbau AG und der Forstunternehmung August Schnyder die Parzellen in Hurden SZ ökologisch aufgewertet. Die Tümpel waren vollständig mit Schilf, Brombeeren und Sträuchern zugewachsen und bereits sehr stark verlandet. Zudem war der Schattenwurf durch die umliegenden Baume relativ hoch, was die Entwicklung der Lebewesen in und an den Tumpeln beeintrachtigte. Die Zivildienstleistenden mahten unter fachlicher Anleitung die Flachen in und um die Weiher aus und setzten die Straucher auf Stock. Um erneute Stockausschlage zu reduzieren, wurden die Wurzelstocke mittels Bagger entfernt und kopfuber wieder eingesetzt.

Teilweise war das Schwemmholz sehr gross und musste vor dem Aufladen verkleinert werden.

Arbeitseinsätze 2017 – Gemeinsam anpacken lohnt sich

Grossflächig werden die Schwyzer Naturschutzgebiete durch die Landwirte gepflegt, welche gemäss Bewirtschaftungsverträgen für diese Aufwände entschädigt werden. Diese Verträge decken aber nicht das gesamte Schutzgebiet ab. Deshalb sind Spezialeinsätze notwendig. Regelmässig leisten Kantischüler, der Lions-Club Schwyz, der WWF Schwyz und die Stiftung Frauenwinkel Hunderte von Arbeitsstunden.

Die heute noch vorhanden grossflächigen Riedwiesen in den Naturschutzgebieten Frauenwinkel und Nuoler Ried sind das Resultat einer traditionellen Bewirtschaftung.
Damit diese Riedflächen sich nicht zu Wald zurückentwicklen, müssen sie einmal jährlich geschnitten werden.

Auch das Ufer braucht Pflege

Die landwirtschaftlich genutzten Parzellen enden meist kurz vor dem Ufer und dann folgt bis zum See sogenanntes Niemandsland. Dieser Schilfgürtel ist der Lebensraum für seltene Schilfbrüter und Kinderstube für die Fische. Ein gesunder Schilfgürtel schützt das dahinter liegende Land vor dem Wellenschlag und sorgt dafür, dass sich der See nicht ständig landeinwärts frisst.

Die speziellen Pflegeeinsätze im Frühling kommen vorallem diesem arg bedrohten Schilfgürtel zugute.
Gemeinsam mit dem Kanton werden die Arbeiten vor Ort angeschaut und besprochen.

Gebüsch schadet dem Schilf

Im maschinell nicht bewirtschaftbaren Uferstreifen kommen sehr schnell Sträucher auf und überragen das Schilf. Dieser erträgt Schattenwurf schlecht. Deshalb müssen die aufkommenden Sträucher am Ufer geschnitten werden. In einem kantonalen Leistungsauftrag organisiert die Stiftung Frauenwinkel die Arbeitseinsätze, sowie die notwendigen Vor- und Nacharbeiten.

Bereits drei Wochen früher waren Zivildienstleistende am Holzen…
…und ein nachfolgender Kleinbagger hat die Wurzelstöcke ausgerissen und somit müssen nächstes Jahr nicht erneut Stockausschläge bekämpft werden.

Lions Club Schwyz hilft

Bereits traditionell ist die Unterstützung durch Mitglieder des Lions Club Schwyz. Mit Partnerin, Sohn, Schwiegertochter und Enkelkinder wird zusammen mit Freiwilligen des WWF Schwyz am Samstag für den Naturschutz gearbeitet.

Kantischüler am Mittwoch

Seit vielen Jahren packen auch Kantonsschüler kräftig an. Wenn an der Kantonsschule die künftigen Kantischüler ihre Aufnahmeprüfungen schreiben, leisten die älteren Kantischüler einen Arbeitseinsatz. Vorbereitet werden die Einsätze von der Festlegung des Arbeitsorts über Leitung, Betreuung, Verpflegung, Werkzeug bis hin zum ToiToi durch die Geschäftsstelle der Stiftung Frauenwinkel. Vor Ort arbeiten die Schüler an verschiedenen Stellen in Gruppen zusammen mit ihren Lehrpersonen und den Zivildienstleistenden der Stiftung.

Die einen Kantischüler trugen das geschnittene Holz durch das nasse Ried zum Häcksler und die anderen zogen Schwemmholz und Abfall aus dem Schilfgürtel. Während der Abfall für die Tiere ein Gefahr bedeutet, würde das Schwemmholz während den Folgemonaten riesige Löcher in den Schilfgürtel fressen.

Kollegischüler am Donnerstag

Zu Fuss oder per Fahrrad kamen die Kantonsschüler von Nuolen morgens zur Arbeit. Auch im Nuoler Ried galt der Einsatz dem Schwemmholz und dem Ufergehölz. Eine Gruppe arbeitete am «Russen-Teich». Dieser wurde im Jubilläumsjahr der Eidgenossenschaft durch russische Jugendliche in einem CH91-Projekt geschaufelt. Mehr als 20 Jahre später ist dieser Teich verlandet und bereits mit Büschen überwachsen. Dank dem Schülereinsatz und dem anschliessend eingesetzten Bagger kann diese für Kiebitze und Brachvögel so wertvolle Flachwasserzone wieder ihre «historische» Funktion erfüllen.

Sebastian Tiefenauer von der Geschäftsstelle der Stiftung Frauenwinkel: «Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat und der Zusammenarbeit…
…Gesamthaft wurden mehr als 1500 Arbeitsstunden geleistet. Ohne diese regelmässigen Arbeitseinsätze wären die beiden Schutzgebiete in einem viel schlechteren Zustand».

Arbeitseinsatz 2014: Wieder mit Lions Club Schwyz

Im Fokus lag dieses Jahr vor allem das Schneiden und Zusammentragen von Landschilf im Frauenwinkel und das Entbuschen des Nuoler Rieds. In beiden Gebieten wurde angeschwemmter Abfall in grossen Mengen zusammengesammelt und tonnenweise Schwemmholz aus dem Schilfgürtel geborgen. 

Der Lions Club Schwyz unterstützt die Pflegeeingriffe im Frauenwinkel und legt selber Hand an. Das Landschilf musste geschnitten werden, damit wieder Fläche für die Moorvegetation frei wird. Aufkommendes Gehölz wurde abgesägt.
Auch dieses Jahr unterstützte der Maschinenring Etzel & Linth sämtliche Arbeiten mit seinem Maschinenpark. Besten Dank für die professionelle Unterstützung an dieser Stelle.

Zivis fischen Schwemmholz heraus

Warum muss das Schwemmholz aus dem Schilf im Uferbereich entfernt werden? Im Gegensatz zum Schilf zu Lande wird das Schilf im Wasser entlang des Ufers sehr geschätzt. Ein intakter Schilfgürtel beitet vielen Seebewohnern einen Lebensraum auf den sie angewiesen sind. Im Frauenwinkel sind das z.B. der Drosselrohrsänger und die Rohrammer. Ausserdem wird der Schilfgürtel als Kinderstube viler Fischarten bezeichnet. Ein gut erhaltener und vitaler Schilfgürtel stabilisiert zudem das Ufer und schützt dieses vor dem Abtrag durch Wellen und verhindert so den Verlust von Naturschutzflächen. 

Dieser wichtige Bestandteil von Naturschtuzgebieten an Gewässern ist aber beroht. Angeschwemmtes Holz wird durch Wellen in Bewegung gehälten und zerstört dadurch den Schilfgürtel. 

Die Menge an angeschwemmtem Holz war dieses Jahr enorm.
Der Abfall aus dem Schilfgürtel wurden von Hand zusammengetragen und entsorgt.

Unterstützung durch Schülerinnen, Schüler und Freiwillige

Dank der Unterstützung verschiedenster Akteure konnte dieses Jahr vieles für dei Aufwertung der beiden Naturschutzgebiete realisiert werden. Tatkräftig mitgeholfen haben Zivildienstleistende der Stiftung Frauenwinkel, Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule KSA Pfäffikon SZ und Nuolen, Mitglieder des Lions-Club Schwyz, freiwillige Helfer des WWF Schwyz und der Jugendnaturschutzgruppe Pro Natura March und Höfe. 

Eine Schülergruppe half beim Schilfmähen.
Schwerpunkt der Pflegearbeiten war dieses Jahr im „Üsser Sack“ des Naturschutzgebietes «Frauenwinkel». Die Verbuschung war hier stark fortgeschritten und drohte das Ried und den Schilfgürtel zu zerstören.
Das Gehölz wurde entfernt, das Schilf gemäht und grosse Mengen von Abfall und Schwemmholz aus dem Uferbereich geborgen und entsorgt.

Arbeitseinsatz 2013: Der Verbuschung entgegenwirken

Der Auftrag vom Kanton Schwyz an die Stiftung Frauenwinkel ist klar: Jährliche Arbeitseinsätze zur Erhaltung und Pflege des Flachmoores sind sorgfältig zu planen, abzusprechen und zu organisieren. Diesen Auftrag erfüllt die Stiftung Frauenwinkel mit grossem Engagement. Zusammen mit Kanton und Gemeinde werden die prioritären Einsatzgebiete für das laufende Jahr besprochen und festgelegt. Für 2013 waren Einsätze gegen die fortwährende Verbuschung vorgesehen. 

Der Lions Club Schwyz hat auch 2013 wieder beim Arbeitseinsatz mitgewirkt.
Das geschnittene Landschilf wird zur Triste aufgeschichtet. Ein weiterer Lebensraum für Reptilien und Kleinsäuger im Ried.
Erstaunlich, welche Gegenstände am Seeufer gefunden werden.
Abfall aus dem Uferbereich wurde zusammengetragen und in der KVA entsorgt.

Grosszügige Spender

Dank grosszügiger finanzieller Unterstützung konnte der Arbeitseinsatz auch dieses Jahr erfolgreich durchgeführt werden. Die Aufwendungen des Maschinenrings übernahm das Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kanton Schwyz. Res Knobel, der Geschäftsführer der Stiftung Frauenwinkel bedankt sich recht herzlich bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit. 

Schwerpunkt der Pflegearbeiten war dieses Jahr die Verbuschung. Die Verbuschung war hier stark fortgeschritten und drohte das Ried und den Schilfgürtel zu zerstören. Das Gehölz wurde samt den Wurzelstöcken entfernt, das Schilf gemäht und grosse Mengen von Abfall und Schwemmholz aus dem Uferbereich geborgen und entsorgt.

Arbeitseinatz 2012: Brückenangebot und Lions Club im Frauenwinkel

Wie jedes Jahr starteten Vertreter der Stiftung Frauenwinkel auch im Frühjahr 2012 mit der Planung zum alljährlichen Arbeitseinsatz. Was muss dringen erledigt werden? Was kann vielleicht noch ein Jahr warten? Wer unterstützt solche Arbeiten? Um dies zu beantworten war einiges an Arbeitsaufwand nötig.

Längs der Seedammstrasse mussten Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt werden.
Dank der Unterstützung durch die Hirschmann-Stiftung konnte die Stiftung Frauenwinkel die Schüler mit wettertauglichen Kleidern ausrüsten.

Kampf der Verbuschung

Warum müssen Büsche aus einem Naturschutzgebiet entfernt werden? Wird der Frauenwinkel nicht regelmässig bewirtschaftet, wachsen Büsche und Bäume schnell nach une würden innerhalb weniger Jahren das gesamte Gebiet überwuchern. Der Frauenwinkel ist eines der wenigen Brutgebiete des Kiebitz und des Grossen Brachvogels. Dies sind Bodenbrüter und benötigen weite, offene Flächen um zu nisten. Wenn die Verbuschung fortschreitet, ist das Gelände für sie nicht mehr übersichtlich. Zudem sind Bäume Sitzwarten für Greifvögel, von wo aus diese die Jungvögel der Bodenbrüter gut erbeuten können. Raubtiere wie Fuchs und Marder können sich in Gebüschen verstecken und so viel einfacher an die ungeschützten Nester der Vögel gelangen. Aber auch die vielfältige und seltene Vegetation der Riedflächen wird durch die Verbuschung verdrängt.

Die abgesägten Bäume müssen aus dem Uferröhricht entfernt werden.
Abfall aus dem Uferbereich.

Unterstützung durch Schülerinnen, Schüler und Freiwillige

Anfang März 2012 waren die Landwirte vom Maschinenring Etzel & Linth unter der Leitung von Toni Lacher im Frauenwinkel mit Vorarbeiten beschäftigt. Es wurden Bäume gefällt, Gehölze geschnitten und gehäckselt sowie Landschilf gemäht. Verlandete Teiche wurden wieder ausgehoben und damit ökologisch aufgewertet. Auch entlang des Pilgerweges konnten gemeinsam mit dem kommunalen Unterhaltsdienst solche Verbesserungen realisiert werden. Dabei war es auch für die erfahrenen Baggerfahrer eine Herausforderung im schwierigen Gelände zu arbeiten. Tatkräftig unterstützt wurden sie während dreier Tage von sechs Klassen des Brückenangebots der Berufsschule Pfäffikon SZ. Die riesigen Holz- und Schilfhaufen zeigten, wie viel Material sie aus dem Naturschutzgebiet entfernten. 

Am Samstag fanden sich dann zahlreiche Mitglieder des Lions-Club Schwyz, der Stiftung Frauenwinkel und freiwillige Helfer der Gemeindeverwaltung Freienbach und des WWF Schwyz in Pfäffikon ein, um tatkräftig anzupacken. Es wurde Schwemmholz und Abfall eingesammelt und tonnenweise Holz von Bäumen und Büschen gehäckselt. Zum Abschluss gab es ein feines Mittags-Buffet bei Bruno Egli in der Mensa der KSA in Pfäffikon. 

Eine Schülergruppe half der Unterhaltsequipe der Gemeinde Freienbach beim Schilfmähen.

Grosszügige Spender

Dank grosszügiger finanzieller Unterstützung konnte der Arbeitseinsatz erfolgreich durchgeführt werden. Der Schülereinsatz des Brückenangebots wurde durch die Hirschmann-Stiftung und die Gemeinde Freienbach unterstützt. Die Aufwendungen des Maschinenrings übernahm das Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kanton Schwyz. Res Knobel, der Geschäftsführer der Stiftung Frauenwinkel meint dazu: «In wenigen Tagen ist sehr viel Arbeit geleistet worden, und an vielen Stellen konnten wertvolle, ökologische Aufwertungen realisiert werden. Alle Beteiligten verdienen ein herzliches Dankeschön».

Schwerpunkt der Pflegearbeiten war dieses Jahr im Hurdner Teil des Naturschutzgebietes «Frauenwinkel». Die Verbuschung war hier stark fortgeschritten und drohte das Ried und den Schilfgürtel zu zerstören. Das Gehölz wurde samt den Wurzelstöcken entfernt, das Schilf gemäht und grosse Mengen von Abfall und Schwemmholz aus dem Uferbereich geborgen und entsorgt.
In den Randbereichen wurden zwei verlandete Teiche zu Gunsten der Amphibien und Libellen wieder ausgehoben. Hier haben die Lernenden des Kantonalen Brückenangebots wertvolle Arbeit geleistet.

Arbeitseinsatz 2011

Wie jedes Jahr starteten Vertreter der Stiftung Frauenwinkel auch im Frühjahr 2011 mit der Planung zum alljährlichen Arbeitseinsatz. Was muss dringen erledigt werden? Was kann vielleicht noch ein Jahr warten? Wer unterstützt solche Arbeiten? Um dies zu beantworten war einiges an Arbeitsaufwand nötig. Der anschliessende Feldeinsatz wurde zügig und erfolgreich durchgeführt. 

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Unsere Projekte 

Schauen Sie sich alle unsere Projekte an und gewinnen Sie ein Einblick in unser Tun im Frauenwinkel.

Pfäffiker Ried I (2012 – 2013)

Zwei Bachrenaturierungen, eine Altlastensanierung, ein Riff als Wellenbrecher, ein neues Flachufer und ein Hechtengraben zeichnen das Vorzeigprojekt Pfäffiker Ried Teil 1 aus. In einem grossangelegten und sorgfältig geplanten Naturschutz-Projekt wurde das Pfäffiker...

Flachwasserzonen (2005-2006)

Im nördlichen Teil des Frauenwinkels, im sogenannten "Üsser Sack" wurde kurz vor dem 2. Weltkrieg Aushubmaterial vom Durchstichkanal auf Riedflächen deponiert. Auf einer solchen Deponiefläche realiisierte die Stiftung Frauenwinkel eine weitere Flachwasserzone. Dabei...

Kanton Schwyz (2003-2006)

Auf Grund der Masterplanverhandlung hat sich der Kanton Schwyz verpflichtet, folgende Projekte umzusetzen: Neue Schutzverordnung Die Schutzverordnung wurde gemäss Masterplan erneuert. Mit Informationstafeln werden Besucher auf die Schönheiten, Besonderheiten und die...

Pfäffiker Ried II (2016 – 2017)

In einem umfassenden Naturschutzprojekt wurde das Pfäffiker Ried im Winter 2016/2017 aufgewertet. Neu geschaffene Flachufer und ein geschüttetes Steinriff im See als Wellenbrecher fördern das Schilfwachstum. Der Riethofbach fliesst nicht mehr eingezwängt im einem...

Kiebitzförderung (2013 – heute)

Schweizweite Bestleitung im Kiebitzprojekt 2023 Dieses Jahr fanden etwas weniger Brutpaare den Weg ins Nuoler Ried und Frauenwinkel, von den Bruten überlebten allerdings überdurchschnittlich viele Jungvögel die schwierige Anfangsphase. Verglichen mit anderen Projekten...

Renaturierung Ried (2005-2006)

Westlich der frisch geschaffenen Flachwasserzone wurde ebenfalls in den 60er-Jahren Aushubmaterial geschüttet. Die Stiftung liess die Deponie im Winter 2005/2006  ausbaggern und umweltgerecht entsorgen. In wenigen Jahren hat sich hier wieder ein artenreiches Ried...

Südostbahn SOB (2012)

SOB fördert Reptilien Ende der 90er-Jahre hat die Südostbahn (SOB) nachgefragt, welche Auflagen es bei einem Doppelspurausbau zu beachten gelte. Man einigte sich schnell drauf, die Verbreiterung des Trassees möglichst auf die dem Frauenwinkel abgewandte Seite zu...

Seedamm Plaza (2012)

Sanierung Deponie Auf Grund der Masterplanverhandlungen musste das Seedamm Plaza den ökologischen Ausgleich gemäss Baubewilligung umsetzen. Die Stiftung Frauenwinkel übernahm diese Verpflichtung und verwandelte mit zusätzlichen Sponsorengeldern eine Deponie in eine...

Vernässung Üsser Sack (2022 – 2023)

Vernässung im Üsser Sack Die zunehmende Trockenheit während den Frühlings- und Sommermonaten setzt dem Flachmoor im Naturschutzgebiet Frauenwinkel zu. Die im Gebiet «Üsser Sack» lebenden Kiebitze leiden als Folge unter Nahrungsmangel. Mit einem Vernässungsprojekt...

Besucherlenkung und Information

Das Naturschutzgebiet Frauenwinkel liegt zwischen den zwei Ballungszentren Rapperswil SG und Pfäffikon SZ. Zahlreiche Erholungssuchende sorgen für Besucherströme, welche sorgfältig gelenkt werden. Die Störungen werden sonst zu gross und das Naturschutzgebiet büsst...