Magerwiesen (2012)

Bei einer intensiv bewirtschafteten Parzelle am Rande des Pilgerweges liess die Stiftung Frauenwinkel die nährsoffreiche Humusschicht abtragen und eine artenreiche Blumenwiese ansäen. Am westlichen Rand der Wiese wurden mehrere Teiche erstellt.

Magerwiesen wachsen auf nährstoffarmen Böden, deshalb wurde die vorgesehene Fläche abhumusiert. Magerwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen in der Schweiz. Über 50 Pflanzenarten können auf einem Quadratmeter Wiesenfläche vorkommen. Die Pflanzen der Magerwiesen sind für zahlreichen Insekten Nahrungs- und Lebensgrundlage. Grillen, Heuschrecken, Schmetterlinge, Käfer und Spinnen finden in diesen blütenreichen Flächen optimale Lebensbedingungen.

So sah die Fläche vor der Sanierung aus: eine artenarme Fettwiese.
Die Humusschicht wird mit einem Bagger abgetragen, magerer Boden kommt zum Vorschein.
Ein neuer Teich ist entstanden, der auch gleich als Tränke für die Schottischen Hochlandrinder dienen wird.
Schottischen Hochlandrinder genügen magere Wiesen als Futter.
Eine typische Magerwiese in voller Blütenpracht.

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Unsere Projekte 

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Pfäffiker Ried II (2016 – 2017)

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SOB fördert Reptilien Ende der 90er-Jahre hat die Südostbahn (SOB) nachgefragt, welche Auflagen es bei einem Doppelspurausbau zu beachten gelte. Man einigte sich schnell drauf, die Verbreiterung des Trassees möglichst auf die dem Frauenwinkel abgewandte Seite zu...

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Schweizweite Bestleitung im Kiebitzprojekt 2023 Dieses Jahr fanden etwas weniger Brutpaare den Weg ins Nuoler Ried und Frauenwinkel, von den Bruten überlebten allerdings überdurchschnittlich viele Jungvögel die schwierige Anfangsphase. Verglichen mit anderen Projekten...

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Bestandesaufnahmen der Tier- und Pflanzenwelt Verschiedene Tiere und Pflanzen haben auch unterschiedliche Ansprüche. Die Stiftung Frauenwinkel nimmt die nationale Verantwortung für die seltenen Lebewesen war. Für einen sinnvollen Artenschutz muss man wissen, wo was...