2018

2018: Trockenheit setzt den Kiebitzen massiv zu!

Die Saison 2018 sah anfänglich sehr gut aus: Es befanden sich regelmässig über 40 Kiebitze jeweils an beiden Brutplätzen im Nuoler Ried und im Frauenwinkel. Das Brutgeschäft entwickelte sich entpsprechend erfolgreich im Frühling. Jedoch war der April und der Mai sehr trocken, der Mai war ausserdem überdurchschnittlich heiss. Dies hatte zur Folge, dass die allermeisten Jungvögel zwar geschlüpft sind, jedoch kurz darauf verhungerten. Das Kiebitzteam fand die verendeten Jungvögel im Feld, ohne Spuren von Räubern. Die Zweitbruten, welche nun begonnen haben, verlängern das Projekt. Für diese Mehraufwände ist die Stiftung Frauenwinkel dringend auf Spenden angewiesen.

Spenden gehen direkt ans Kiebitzprojekt: IBAN CH12 0077 7004 7425 5454 9, Stiftung Frauenwinkel, 8856 Tuggen


Der Kiebitz ist ein gefährdeter und geschützter Zugvogel in der Schweiz. Seit 2013 führt die Stiftung Frauenwinkel in Zusammenarbeit mit dem Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kanton Schwyz und dem BirdLife Schweiz ein Kiebitzförderprojekt durch. Dieses hat zum Ziel, den vom Aussterben bedrohten Kiebitz durch Schutz- und Fördermassnahmen zu erhalten und die Population zu vergrössern.

Kiebitze in Gefahr!

Das Kiebitzprojekt hat in den letzten Jahren beachtliche Erfolge verzeichnet. Dank dem Einsatz der Stiftung Frauenwinkel begannen sich die Bestände im Nuoler Ried und Frauenwinkel zu erholen.


Die nicht erreichbare Nahrung hat zu grossen Verlusten geführt. Ein beachtlicher Teil der Jungbrut ist verhungert. Glücklicherweise hat die Natur für solche fälle eine Lösung bereit! Die Kiebitze bereiten bei einem Totalverlust ein neues Gelege vor.

Extrem trockener Frühling

Die Niederschlagsarmut im April und Mai hat zu starker Trockenheit geführt. Der Kiebitz als Wattvogel ist jedoch auf feuchte Standorte angewiesen. An diesen gelangt er an seine Nahrung – vorwieglich Insektenlarven, Würmer, Spinnen und andere Wirbellose. Den trockenen, harten Boden vermag der Kiebitz aber jedoch kaum zu durchbrechen.


Die trockene Erdkrume lässt die Küken verhungern, da sie weder Nahrung noch Wasser finden. An nassen Bodenstellen picken sie normalerweise Insektenlarven aus dem Boden.

Grosse Verluste

Die nicht erreichbare Nahrung hat zu grossen Verlusten geführt. Ein beachtlicher Teil der Jungbrut ist verhungert. Glücklicherweise hat die Natur für solche fälle eine Lösung bereit! Die Kiebitze bereiten bei einem Totalverlust ein neues Gelege vor.


Regelmässiges Beobachten der Bruten und bereits geschlüpfter Kiebitze ist wichtig, um den Bruterfolg bestimmen und um die landwirtschaftlichen Begleiteinsätze richtig planen zu können.

Verlängerung des Projektes

Die grosse Anzahl an Nachgelegen führt zu einem enormen Mehraufwand. In den vergangenen Jahren mussten nur wenige Nachgelege betreut werden und gegen Mitte Juni waren die meisten Kiebitze flügge. Dieses Jahr rechnen wir damit, dass bis Ende Juli Jungvögel gehegt werden müssen. Dies führt zu beachtlichen Mehrausgaben.


Mehrere Kilometer Weidezaun wurden zum Schutz der Nester aufgestellt und regelmässig kontrolliert.

Auf Spenden angewiesen

Ein vorzeitiger Abbruch des Projekts aufgrund mangelnder Finanzen würde den sicheren Tot für den Grossteil der Jungvögel aus der zweiten Brut mit sich bringen. Dies möchten wir unter allen Umständen vermeiden! Die Stiftung Frauenwinkel kann die Mehrkosten nicht aus eigenen Mitteln decken. Daher sind wir dringend auf Spenden angewiesen. So können wir dem Kiebitz den gebührenden Schutz bieten und die zweite Brut hat eine Chance.

Spenden gehen direkt ans Kiebitzprojekt: IBAN CH12 0077 7004 7425 5454 9, Stiftung Frauenwinkel, 8856 Tuggen.


Die Maisäcker bieten eine beliebte Brutfläche für den Kiebitz. Die fragilen Jungvögel müssen vor Bewirtschaftungseinsätzen jeweils eingefangen und in Sicherheit gebracht werden.

Der Kiebitz soll im Nuoler Ried und im Frauenwinkel langfristig abheben können.

 

Das Kiebitzförderungsprojekt ist dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen - spenden Sie jetzt!

 

Stiftung Frauenwinkel - aktualisiert 4. Juni 2018

 

 


 

 

Spenden Pressespiegel